2014
Winkeler Hasensprung Riesling Spätlese
VDP.Grosse Lage

Feingliedrig und gleichzeitig mit differenzierten Aromen präsentiert sich diese Spätlese. Die Farbe ist hellgelb mit leicht grünlichen Reflexen. Der Duft verführt mit saftigen Fruchtaromen in Richtung von reifem Boskop, etwas Aprikose und einem Hauch rosa Grapefruit. Am Gaumen sind die frische Säure und der feine Schmelz in wunderbarem Einklang. Im Finale wiederholen sich die Aromen des Duftes und verbinden sich mit der Restsüße zu einem erfrischenden Geschmackserlebnis.

Auszeichnungen
Mundus Vini 2015: Silber
Art. Nr.: 1448
0,75 Liter | 30,00 €/Liter Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand Lieferzeit 2 - 5 Werktage
Traubenerzeugung
Schon Goethe schätzte bei seinem Besuch im Rheingau 1814 besonders den 1811er Hasensprung. Die nach Südsüdost geneigte Lage verfügt überwiegend über tiefgründigen Löss, vermischt mit flachgründigem Kies- und staunassem Lößlehmboden. Hier entstehen sehr körperreiche Weine mit großem Volumen, intensiver Frucht, hohem Reifepotential und harmonischer Säure. Ein Riesling - Klassiker mit großem Lagerpotential.

Weinbereitung
Die Weinernte fand Ende September bis Ende Oktober statt. Um die feine Frucht des Weines zu erzielen wurde eine intensive negativ Selektion nicht geeigneter Trauben durchgeführt. Im Kelterhaus des Weingutes wurden die Trauben dann schonend gepresst. Die Vergärung fand ausschließlich in gekühlten Edelstahltanks statt, was wiederum die Frische und die Fruchtigkeit des Weines befördert. Deutlich bemerkbar macht sich das längere Weinhefelager, die Aromatik der Weine ist intensiver, das Geschmacksbild harmonisch und angenehm weich.

Der Jahrgang
Extreme Temperaturen und Niederschläge kennzeichnen dieses Weinjahr. Nach einem extrem milden Winter startete die Vegetation so früh wie noch nie, seit Beginn der Aufzeichnungen 1955, mit dem Austrieb am 7. April. Zwischen Austrieb und Blüte war die Witterung sehr „durchwachsen“. Warmes und trockenes Blütewetter führte zu einem guten Fruchtansatz, der ein gutes Weinjahr erhoffen lies. Aus einem Regendefizit von 85 mm Anfang Juli wurde bis Mitte September ein Überschuss von 80 mm. So fiel im Juli und August das Doppelte bis Dreifache der normalen Monatsmengen. Erschwerend kam hinzu, dass sich seit Anfang August mit der Kirschessigfliege ein neuer Schädling ausbreitete. Im milden September sorgte ein sehr nasses Wochenende für eine weitere Verschärfung der Situation. Die durch die hohen Temperaturen geförderte, zunehmende Fäulnis erzwang eine rasche Lese, wenn man nicht weitere Ertragsverluste riskieren wollte. Nur dort, wo mit intensiver Negativ-Selektion gearbeitet wurde, konnten Spitzenprodukte geerntet werden.

Verprobungsnotizen
Feingliedrig und gleichzeitig mit differenzierten Aromen präsentiert sich diese Spätlese. Die Farbe ist hellgelb mit leicht grünlichen Reflexen. Der Duft verführt mit saftigen Fruchtaromen in Richtung von reifem Boskop, etwas Aprikose und einem Hauch rosa Grapefruit. Am Gaumen sind die frische Säure und der feine Schmelz in wunderbarem Einklang. Im Finale wiederholen sich die Aromen des Duftes und verbinden sich mit der Restsüße zu einem erfrischenden Geschmackserlebnis.

Alkohol9,0 % vol.
Säure7,6 g/l
Restzucker61,6 g/l
Serviertemperatur10 °C bis 13 °C
Hinweis auf Allergeneenthält Sulfite
QualitätPrädikatswein
AnbaugebietRheingau
LandDeutschland
Inhalt pro Flasche0,75 Liter